der Süßen gehts nicht wirklich schlecht, eher sogar besser, wobei ich nicht weiß ob es damit zusammenhängt daß nun das Cortison und das AB langsam ganz abgebaut ist oder ob die homöopathischen Mittel sie ein bißchen aufbauen.
Der Tumor allerdings bleibt unbeeindruckt von allem und wächst...
Allerdings ist das gerade das Problem:
heute früh wollte sie sich absolut nicht mehr die paar Tropfen Flüssigkeit ins Mäulchen tropfen lassen (nachdem alles andere nicht mehr funzt, mit Paste mischen, ins Futter tun.. lös ich das Zeug jetzt auf und gebs ihr mit ner Einwegspritze, das hat die letzten Tage ganz gut gewirkt, nachher noch Käsepaste oder Malt schlecken lassen) mit sanfter Gewaltanwendung hab ich dann die hälfte davon um die Ohren geschüttelt bekommen

Danach hat sie sich erstmal vor mir unter dem Sofa versteckt.
Ich frage mich ob es den Aufwand wert ist sie so zu verschrecken daß sie vor mir wegläuft und sich versteckt, dafür daß sie am Ende vielleicht 3 Tage länger lebt, aber mit 3 mal am Tag Medis geben...
Das Zeug schmeckt nach garnichts, aufgelöste Globuli und bißchen Wasser, aber daß ich ihr das zwangsweise verabreiche streßt sie arg...
Andererseits habe ich Berichte gelesen wo Katzen noch monatelang mit solchen Tumoren gut gelebt haben, dann denke ich wieder anders...
Ach, ich weiß einfach nicht was ich tun soll, ich kann eh nix machen und bin einfach so traurig daß sie irgendwann - vielleicht schon bald - gehen muß...
Dabei liegt sie auf ihrem Kuschelplatz auf dem Sofa und alles sieht ganz normal aus wie immer.
Blöder Wochenendblues, alle Freunde und Bekannte fahren dieses Wochenende zu einem Motorradtreffen und ich kann nicht mit weil mir die Kohle ausgegangen ist (TA, THP, Medis, Spezialfutter, Vitamin-/Malz-/Aufbaupaste...) wenigstens kommt mein Schatz nachher und bleibt mit uns zuhause zum Miezi hätscheln.

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