
nutzt sie aus.
Sie hat ja nicht mal mehr Leckerlipaste genommen mit Globuli drin, ich mag nicht riskieren das teure Medizeugs mit teurem Futter wegzuwerfen weil Madame es nicht mag dann.
Sie frißt unberechenbar 2 bis 3 mal am Tag nur jeweils einen Eßlöffel NaFu, manchmal mehr, und dazwischen noch paar Stückchen Trofu...
Da sie schon von früher 3,5 kg auf jetzt 3,2 kg runter ist versuche ich eher sie zum fressen zu animieren und die Medis anderweitig zu geben.
Ich hab grad ne Depri heut...
Waren bei ner TÄ die ganzheitlich arbeitet und ihr jetzt die Heel-Sachen spritzt - besser als wenn die Hälfte von dem Zeugs mir um die Ohren gespuckt wird - sie hatte mal nen ähnlichen Patienten, der hat mit diversen Therapien noch ca. 3 Monate ganz gut gelebt.
Wenn wir Glück haben ist sie über Weihnachten noch bei uns - mit viieeel Glück...
Auf der Heimfahrt hatte ich Flashbacks, auch weil immer wieder andere Menschen so auf sie reagieren, wenn ich mit ihr auf dem Arm über die Straße laufe zum Auto.
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Die Süße,
heute wurde mir das wieder bewußt, auf dem Rückweg von der TÄ, sie saß auf meinem Schoß, die Vorderpfoten auf meinem Arm so daß sie aus dem Seitenfenster schauen kann:
als sie zu mir kam hab ich sie eigentlich als "Dreingabe" genommen,
meine Katze die ich damals hatte mußte wg. FIP eingeschläfert werden.
Der TA bei dem ich damals in Behandlung war hatte gerade Katzenbabies von seiner privaten Katze.
Der blau-weiße Kater kam direkt auf mich zu (4 Wochen alt), der war eigentlich für die Tochter des TA reserviert, aber sie haben ihn mir dann doch gegeben.
Da ich damals mindestens 10 Stunden am Tag außer Haus war wollte ich nicht daß der arme den ganzen Tag alleine sein müßte und hab sein Schwesterlein mit dazu ausgesucht.
Die beiden waren ein super Gespann bis der Bruder überfahren wurde.
Sie hat ihn erst gesucht...
als er dann bei uns war ist sie um die Kiste rumgestrichen, die ganze Nacht, am nächsten Tag haben wir ihn begraben, sie hat ihn dann nicht mehr gesucht, aber wirklich richtig getrauert.
Sie war 9 Wochen als sie zu mir kam.
Ich bin damals mindestens einmal im Monat ein WE 200 km in meine Heimatstadt gefahren, die Miezen dabei, weil meine Eltern sie auch genommen haben wenn ich länger im Urlaub war.
Die beiden hätte ich allerdings jederzeit mit auf einem Campingplatz nehmen können, die waren mehr wie Hunde, kamen auf Zuruf.
Beim Autofahren sitzt sie immer auf meinem Schoß, immer schon, oder auf meiner linken Schulter und schnurrt mir ins Ohr während sie aus dem Fenster schaut.
Ich muß sie nie in einen Käfig sperren wenn ich zum TA oder irgendwohin fahre da sie sich von mir tragen läßt und in fremder Umgebung nicht runterspringt.
Sie spricht mir mir, kratzt oder beißt nie, faucht höchstens fremde Kinder an wenn sie in der Wohnung in die Enge getrieben wird, sie war und ist so lieb. Ich bin so traurig.